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Abhalsen
Einen Hund die Halsung abnehmen (schnallen)
Ablegen
Unter Ablegen versteht man das ruhige Verbleiben des Hundes an einem ihm
angewiesenen Platz. Er darf seinen Platz nicht verlassen, egal ob der
Hundeführer bei ihm bleibt oder sich aus seinem Sichtbereich entfernt. Dabei
darf sich der Hund auch von fremden Menschen oder Tieren nicht beeindrucken
lassen. Der Hund muss so lange an seinen Platz bleiben, bis ihn sein Führer
wieder abholt.

Ableinen
Einen Jagdhund von der Leine lösen (schnallen).
Abzeichen
Fellfarbflecken, meist an Kopf, Brust, Pfoten und unter der Rute, die sich von
der Grundfarbe abheben. Ob, und wenn ja, welche Abzeichen erlaubt sind, wird
durch den
Rassestandard festgelegt. Das Fell von des
Curly Coated
Retriever und des
Flat Coated Retriever dürfen keine Abzeichen aufweisen. Beim
Golden Retriever sind einige wenige weiße Haare an der Brust zulässig,
beim Labrador
Retriever ist ein kleiner weißer Brustfleck statthaft.
Der Chesapeake
Bay Retriever darf einen weissen Fleck an der Brust, am Bauch, an den
Zehen oder hinter den Pfoten aufweisen und beim Nova
Scotia Duck
Tolling Retriever sind Abzeichen sogar unverzichtbare Eigenschaft des
Felles. Gewöhnlich ist mindestens eine der
folgenden weißen Farbmarkierungen vorhanden: Rutenspitze, Pfoten, Brust und
eine
Blesse.
Abliebeln
Einen Jagdhund nach erfolgreicher Arbeit loben und streicheln.
Agility

Ursprungsland von Agility ist Großbritannien. Die Hunde werden, ohne Halsband und ohne
Leine, vom Hundeführer durch einen Parcours geführt. Wichtigstes Ziel ist es,
den Parcours fehlerfrei zu absolvieren. Über Sieg und Niederlage entscheidet
aber auch die Geschwindigkeit und das selbstständige Arbeiten des Hundes.
Agility ist mit dem Springreiten bei Pferden vergleichbar. Zusätzlich zu den
bekannten Sprunghindernissen findet man im Agility-Parcours noch weitere
Geräte wie Tunnel,
Laufsteg, Sacktunnel, Slalom, Wippe, Schrägwand, Reifen und Tisch.
Am Agility können Hunde aller Rassen, auch Mischlinge, teilnehmen. Für kleine
Hunde wird die Höhe der Hindernisse herabgesetzt.
Fast alle Hunde haben sehr viel Spaß an
Agility und entwickeln deshalb bei der Arbeit ein erstaunliches Tempo. Der
Ablauf von Wettkämpfen wird durch ein internationales Reglement geregelt.
Neben regionalen Wettkämpfen findet einmal jährlich ein "Deutschland Cup"
sowie eine Weltmeisterschaft statt.
AKC
American Kennel Club
Allgemeine Rassehundezuchtschau
Diese Schauen werden von den Landesverbänden des
VDH veranstaltet. Im Gegensatz
zu den Spezialzuchtschauen nehmen hier alle Hunderassen teil. Im Ablauf ähneln
sie sehr den Internationalen Rassenhundezuchtschauen. Der Unterschied liegt vor allem
darin, dass nur nationale Titel-Anwartschaften vergeben werden.
Analdrüsen
Die Analdrüsen befinden sich neben der Afteröffnung des Hundes. Sie
produzieren ein stark riechende, schwarze Paste, die mit dem Kot zusammen
ausgeschieden wird. Der Geruch dieses Analdrüsensekretes identifiziert den
Hund einem fremden Hund gegenüber.
Analgesicht
Duftmarke eines Hundes im Analbereich durch Absonderungen der Analdrüse.
Analkontrolle
Begrüßungsritual zwischen Hunden, wobei sie sich gegenseitig ihre Analregion
präsentieren und sich ausgiebig beschnüffeln.
Ankörung
Zuchtzulassung
Anschneiden
Anfressen von Beutetieren durch den Jagdhund.
Anschneider
Jagdhunde, die gefundenes Wild, besonders bei der Nachsuche, "anschneidet"
(anfrisst). Anschneider sind als Verlorenbringer unbrauchbar.
Anschuss
Stelle im Gelände, an der ein Stück Wild vom Geschoss getroffen wurde. Wenn
das Wild nicht in Sichtweite verendet, ist der Anschuss Voraussetzung für die
Nachsuche. Deshalb muss sich der Schütze den Anschuss merken. Der Hundeführer
setzt seinen Hund am Anschuss zur Verlorensuche an.
Appell
Unter Appell versteht man die Folgsamkeit, den Gehorsam eines ausgebildeten
Hundes. Besonders bei Jagdhunden spricht man von einem guten Appell, wenn sie
auf Kommandos schnell und richtig reagieren.
Apport!
Kommando (Hörzeichen), das den Jagdhund auffordert zu apportieren.
Apportel
siehe Dummy
apportieren
Das freudige, zuverlässige Bringen von Wild oder anderen "Fundsachen" (z.B.
Dummy) durch den Jagdhund.

Apportierhunde
siehe
Retriever
aufnehmen
Greifen des erlegten Stück Wildes (oder Dummy) durch den
Jagdhund.
aufreiten
Das Besteigen der Hündin durch den
Rüden zur Begattung.
Das Aufreiten wird aber auch als Rangdemonstration ausgeführt, die
gelegentlich auch von Hündinnen gegenüber rangniederen Artgenossen gezeigt
wird.
ausgeben
Abgeben des gebrachten Wildes oder von Gegenständen durch den Hund an seinen
Führer. Dabei soll der Hund das Stück erst auf Aufforderung loslassen.

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