Deutscher Retriever Club e.V. Bezirksgruppe Berlin- Brandenburg - Landesgruppe Ost  

     

     

    Anja Möller (DRC)

    Bianca Willems-Hansch (DRC)

    Werner Haag (DRC)

    Wolfgang Vergiels (DRC)
     

     

    Anja Möller

     

     

    Meine Leidenschaft für Retriever begann Anfang der 90ziger Jahre, wobei mich von Anfang an vor allem an ihre jagdlichen Qualitäten faszinierten. So blieb es nicht aus, dass ich neben dem praktischen Einsatz in unserem Revier, auch bald Gefallen an jagdlichen Prüfungen fand und meine Hunde auf den klassischen deutschen Jagdprüfungen, sowie verschiedensten Cold Game Tests, Field Trials und Workingtests im In- und Ausland führte.

    1998 beantragte ich internationalen Zwingerschutz für meinen Labrador-Zwinger „Gunsight’s“, in dem bisher fünf Würfe fielen. Seit 2004 engagiere ich mich zudem in der Zuchtkommission Labrador des Deutschen Retriever Clubs.
    Meine bisher erfolgreichsten Hunde waren „ChTCH Gunsight’s Autumn Sage“, die neben dem Schweizer Arbeitschampion-Titel auch zwei CACITs errang und 2003 „Top Dog“ beim „International Gundog Event for Retrievers“ im englischen Sherborne wurde, und „Int. FTCh. & Dt. Jagd-Ch. Gunsight’s Bracket“, der 2007 sowohl das Semifinale, als auch das Finale des „Coupe d’ Europe“ gewann. Heute gibt es wieder zwei neue Herausforderungen in unserem Rudel: Die irische Importhündin „White Lough Tess“ und meine Nachzuchthündin “Gunsight’s Eskin“.

    Ich freue mich sehr über die Einladung zum diesjährigen Clauert Cup und wünsche allen Teilnehmern/Innen einen harmonischen WT, sowie das stets nötige Quäntchen Suchenglück!

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Bianca Willems-Hansch

     

     

     

    Mein Name ist Bianca Willems-Hansch, ich bin ein echtes Nordlicht und lebe in Rechtenfleth bei Bremerhaven. Gemeinsam mit uns lebt ein gemischtes Hunderudel, bestehend aus vier Labrador Retrievern, einem Nova Scotia Duck Tolling Retriever, einem Deutsch Kurzhaar, einem Deutsch Drahthaar und einem Teckel.
    Von der kynologischen Seite aus betrachtet liegt mein Schwerpunkt auf der jagdlichen Arbeit und hier ist auch das Hauptbetätigungsfeld meiner Hunde. Inzwischen führe ich meine Hunde außerdem seit zwölf Jahren im Dummybereich und ich konnte seit 2006 einige Erfahrungen auf Field Trials sammeln.
    Im Deutschen Retriever Club e.V. führe ich ehrenamtliche Tätigkeiten als Jagdrichterin, als erste Vorsitzende der Landesgruppe Weser-Ems und als Mitglied der Zuchtkommission Labrador aus. Zudem züchte ich unter dem Zwingernamen Duck Enticer’s, den ich im Hinblick auf meine Toller- Hündin im Jahr 2005 einmal gewählt hatte.


    Beruflich bin ich selbstständig tätig. Unter anderem als Prüferin der Krankenkassen für Blindenführhundgespanne und Behindertenbegleithunde, als Dozentin in berufsgebundenen Fortbildungen in tiergestützter Therapie im medizinischen Bereich.

    Ich bedanke mich herzlich für die Einladung zum WTW 2012 und wünsche allen Teilnehmern ein gutes Gelingen, einen wunderschönen Tag und vor allem viel Freude an Ihren Hunden!

     

    Bianca Willems-Hansch

     

     

     


     

     
    Wolfgang Vergiels

     

    Erst einmal herzlichen Dank, dass ich in diesem Jahr den Clauert Cup mitrichten darf. Ich wünsche allen Teilnehmern einen schönen Prüfungsverlauf und hoffe, dass  jeder sehr viele positive Eindrücke und Anregungen mitnehmen kann.

    Zu meiner Person möchte ich an dieser Stelle zusammenfassen, was sicher die meisten Teilnehmer gelegentlich schon über mich gelesen haben. Deswegen hier ein paar Informationen von mir:

    Unseren ersten Retriever, eine Golden-Hündin haben wir vor  24 Jahren bekommen, in einer Zeit, als es in Deutschland noch relativ wenige Retriever gab. Die Zucht wurde von einigen wenigen Liebhabern betrieben und Leistungsprüfungen beschränkten sich auf vereinzelte jagdliche Prüfungen noch lange bevor es Prüfungen mit Dummys gab. Die ersten Workingtests (die da noch im wahrsten Sinne des Wortes kleine Arbeitstests waren, spielten sich in kleinem Kreis ab, wo jeder jeden kannte und alle gleichermaßen mitgeholfen haben, dass diese Treffen für alle zu einer freundschaftlichen Unternehmung wurden. Wenn 15 bis 20 Hundeführer zusammenkamen, war das schon eine größere Veranstaltung ohne ausgefeilte Prüfungsordnung. Lediglich einige Retrieverbesitzer, die Verbindungen nach England hatten, konnten vermitteln worauf es ankommt. Platzierungen, Punkte und ernsthafter Wettstreit spielten nur eine untergeordnete Rolle. Schnell fand dann das Interesse an der Dummy-Arbeit immer mehr Anhänger und um die Ernsthaftigkeit der Arbeit mit Dummys zu dokumentieren, wurden Prüfungsordnungen eingeführt und spezielle Dummy-Richter ernannt, trotz teilweisen heftigen Widerstand. 

    Bereits in dieser Anfangszeit konnte ich durch Teilnahme und Organisation von Prüfungen und Workingtests Erfahrungen mit der Dummy-Arbeit sammeln, die Begeisterung war entfacht und hat mich seither nicht losgelassen. Da blieb es nicht aus, unsere Hunde (Goldens und später Labis entsprechend auszubilden und zu trainieren, dies auch anderen Retrieverführern zu vermitteln und mich als Richter (Leistungsrichter, Verbandsrichter, Jagd- und
    DRC-Field-Trial-Richter) einzubringen. Wenn sich auch Charakter und Geist des Workingtestgeschehens von der jagdlich orientierten Arbeit zu sportlichem Wettkampf gewandelt hat und sicher in diese Richtung auch weiterentwickeln wird, verbleibt bei mir die Freude Workingtests richten zu können und zu versuchen, auch etwas von dem freundschaftlichen Geist der Anfangsjahre zu erhalten, damit Leistungsanspruch und Freude in ausgewogener Weise unsere Betätigung mit unseren Retrievern bestimmen.

    Ich hoffe, das gelingt mir. 

    Viel Glück Wolfgang Vergiels