Labrador Retriever
Der Labrador-Retriever ist vor allem ein Arbeitshund: Dieser
temperamentvolle Retriever besitzt die Eigenschaft, auch unter
schwierigen Bedingungen erlegtes oder krank geschossenes
Niederwild aufzufinden und zu apportieren. Er ist somit
vorwiegend für die jagdliche Arbeit "nach dem Schuss" gezüchtet
worden, wobei seine besonderen Stärken in der ihm eigenen
Wasserfreude, seiner Kooperationsbereitschaft und dem Wunsch,
seinem Führer zu gefallen, liegen. Seine Leichtführigkeit, die
ausgezeichnete Nase und das freundliche, belastbare Wesen machen
den Labrador-Retriever ebenfalls geeignet für eine Reihe anderer
Aufgaben. So zeigt er immer wieder hervorragende Leistungen als
Blindenführhund, Rettungshund und nicht zuletzt als Spürhund bei
Polizei und Zoll.
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Viele Labrador-Retriever werden heute als
reine Familienhunde gehalten. Ihre Menschenfreundlichkeit und
Anpassungsfähigkeit erklären ihre Beliebtheit auf diesem Gebiet.
Jeder, der einen Labrador als Begleit- und Familienhund hält,
wird jedoch bald merken, wie viel reaktionsstärker und
ausgeglichener sein Hund wird, wenn er durch Arbeit und Training
gefordert wird.
Der typische Labrador ist ein mittelgroßer kompakter, muskulöser
Hund. Sein breiter Schädel sollte einen deutlichen Stop zeigen,
die mittelgroßen Augen braun oder haselnussfarben sein. Starker
Hals, breiter, tiefer Brustkorb und gerader Rücken mit kurzer
Lendenpartie sowie die sogenannte "Otterrute" gehören zu den
weiteren Kennzeichen. Das stockhaarige Fell mit dichter,
wetterbeständiger Unterwolle hat die Farben schwarz, gelb oder
tiefbraun.
Eine gute Möglichkeit, den Labrador-Retriever kennen zu lernen,
bieten unsere Veranstaltungen.
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