Deutscher Retriever Club e.V. Bezirksgruppe Berlin- Brandenburg - Kontakt -

     

    S - Seite

    SCC
    Societe Centrale Canine

    Scharren
    Scharren nach dem Markieren ist ein Zeichen sozialer Potenz und nicht gegen ein bestimmtes Individuum gerichtet.

    Scheinträchtigkeit
    Körperliche und verhaltensmäßige Erscheinungen mancher Hündinnen nach der Hitze (Einschiessen der Milch ins Gesäuge, Nestbauverhalten). Die Scheinträchtigkeit geht meist ohne Komplikationen vorüber. Bei regelmäßig starkem Auftreten besteht die Gefahr einer Gebärmutterentzündung.
     
    Scherengebiss
    Beim Scherengebiss greifen die Schneidezähne des Oberkiefers knapp über die des Unterkiefers, so dass sich beim Schließen des Gebisses eine Scherenwirkung ergibt.

    Schleppe
    Methode bei der Ausbildung und Prüfung von Jagdhunden, um das Verlorenbringen von Niederwild (Federwild, Kaninchen, Hase, Fuchs) zu trainieren und zu prüfen.
    Ein erlegtes Stück Wild wird an eine Schnur gebunden und damit eine Schleppe gezogen, die der Hund selbständig ausarbeiten muss und das am Ende der Schleppe abgelegte Wild bringen muss.
    Der Schwierigkeitsgrad der Schleppe kann während der Ausbildung nach Duftintensität,
    Länge, Verlauf und Stehzeit gesteigert werden.
     
    Schnallen
    Unter S. versteht man das Freilassen eines Jagdhundes durch Abschnallen der Halsung; besonders bei der Schweißarbeit. Der Begriff wird aber meist auch gleichbedeutend mit dem gewöhnlichen Ableinen gebraucht.
     
    Schussempfindlichkeit
    Mehr oder weniger starke Schreckhaftigkeit von Jagdhunden gegenüber dem Schuss. Schussempfindlichkeit kann sich zur Schussscheue steigern und beeinträchtigt die Brauchbarkeit des Jagdhundes.
    Durch vorsichtige Gewöhnung kann gelegentlich Besserung erzielt werden.
     
    Schussfestigkeit
    Das erwünschte, unbeeindruckte, aufmerksame Verhalten eines Jagdhundes, wenn in seiner Nähe geschossen wird. Sie kann durch entsprechende Ausbildung zu Schussruhe entwickelt werden, kann sich aber auch, infolge falscher Ausbildung, zur Schusshitzigkeit entwickeln.
     
    Schusshitzigkeit
    Fehlverhalten des Jagdhundes, meist durch Fehler in der Ausbildung oder der Führung des Hundes hervorgerufen. Der Hund springt ein, springt in die Leine, gibt laut oder kann sich nicht mehr auf die ruhige Arbeit konzentrieren.
     
    Schussruhe
    Das erwünschte Verhalten eines Jagdhundes. Vor, während und nach dem Schuss verharrt der Hund ruhig, aufmerksam und unbeeindruckt.
     
    Schussscheue
    Höchster Grad der Schussempfindlichkeit bei Jagdhunden. Sie macht den Hund für die Jagd und für die Zucht unbrauchbar.
    Beim Schuss läuft der Hund weg oder verkriecht sich und zeigt deutliche Anzeichen von
    Angst.

    Schweiß
    Blut des Wildes, wenn es aus dem Körper ausgetreten ist. Für die Nachsuche ist der am Anschuss gefundene Schweiß das meist wichtigste Pirschzeichen.
     
    Schweißfährte
    Wenn beschossenes Wild flieht und dabei Schweiß verliert.
    Bei Prüfungen werden Schweißfährten durch Tropfen oder Tupfen von Schweiß künstlich hergestellt.

    SG
    siehe Formwerte

    SKG
    Schweizerische Kynologische Gesellschaft
     
    Societe Centrale Canine SCC
    Vollständig: Societe Centrale Canine - pour l´Ameloriation des Races de Chiens en France.
    Die SCC ist die Dachorganisation des französischen Hundewesens mit Sitz in Aubervilliers bei Paris. Sie ist Mitglied im FCI.
    Die SCC ist vergleichbar mit dem VDH, ist aber im Unterschied dazu eine halbstaatliche Körperschaft des öffentlichen Rechts und untersteht dem französischem Landwirtschaftsministerium.

    Sperlingshund
    Emblem und geschützte Zeichen des Jagdgebrauchshundeverbandes JGHV. Es stellt einen Jagdgebrauchshund dar, der einen Fuchs apportiert. Nach einem Motiv des Tiermalers Prof. Heinrich Sperling.
     
    Spezialzuchtschau
    Zuchtschauen der einzelnen Rassehundeclubs. Fast alle Vereine veranstalten solche Spezialzuchtschauen. Auf diese Schauen kann ein CAC und eine VDH-Ch.-A. vergeben werden.
    Typisch für die Spezialzuchtschau ist, dass ausschließlich die von den Clubs betreuten Rassen präsentiert werden.
    Bei den Ausstellern sind diese Schauen besonders beliebt. Sie finden oft im Freien statt und es herrscht eine eher familiäre Atmosphäre. Man ist unter sich und den Freunden der eigenen Rasse.

    Spurtreue
    Eigenschaft des Jagdhundes, wenn er sich beim Ausarbeiten einer Spur bzw. Fährte nicht durch Verleitungen ablenken lässt.
     
    Staupe
    Übertragbare Viruskrankheit des Hundes. Erste Anzeichen sind Fieber, Durchfall, Husten sowie verklebte und tränende Augen. Die Staupe ist besonders gefährlich für junge Hunde, kann aber auch ältere Hunde befallen.
    Durch eine Impfung kann die Übertragung verhindert werden.

    Staupegebiss
    Nach überstandener Erkrankung an Staupe im Junghundealter bleiben erhebliche Zahnschmelzdefekte, das sog. "Staupegebiss", zurück.

    Staupetick
    Nach überstandener Erkrankung an Staupe bleibt häufig ein nervöses Zucken der
    Kopfmuskeln, der sog. "Staupetick", zurück.

    St. John's-Hunde
    Die Vorfahren unserer heutigen Labrador Retrievers. Diese Hunde wurde von den Küstenbewohnern Neufundlands gehalten und von dem Fischhändler Peter Hawker mit nach England gebracht. Er nannte sie "the St. John's breed of Newfoundland".
     
    Steadyness
    Steadyness bedeutet, dass der Hund ruhig neben seinem Führer sitzt und erst dann apportiert, wenn er dazu das Kommando erhalten hat.
    Das klingt einfach, ist aber in Verbindung mit einem Schuss und insbesondere am Wasser für viele Hunde sehr schwierig.

    "Stille Wut"
    siehe Tollwut

    Stöbern
    Jagdart mit Hilfe von Hunden in dichter Deckung, wo der Führer dem Hund nicht mehr folgen kann und keine Sichtverbindung zum Hund hat.
     
    Stop
    Stirnlinie, die sich zum Nasenrücken deutlich abhebt. Der Stop kann wenig bis stark ausgeprägt sein.


     
    streunen
    Hunde streunen, wenn sie ohne Aufsicht, selbständig im Jagdrevier herumlaufen. Aus dem Streunen wird Wildern, wenn sie dabei Wild verfolgen und erbeuten.

    Strich
    Regelmäßig eingehaltene Flugbahn von Federwild zu Rast- und Nahrungsplätzen. Der Einfall zu diesen Plätzen ist Grundlage für bestimmte Jagdarten.
     
    Stück
    Allgemeine Bezeichnung für das einzelne Tier in der Jägersprache.

    Stuttgarter Hundeseuche
    siehe Leptospirose
     
    Style
    Die Ästhetik der Bewegung eines arbeitenden Jagdhundes. Eine genaue Definition des Begriffes Style gibt es nicht. Die Beurteilung hängt weitestgehend vom persönlichem Empfinden des Betrachters, sprich Richters, ab.
    Eine große Rolle spielt dabei das Tempo, denn erst dadurch wirken die Bewegungen schön und elegant, und die Initiative, d.h. man sieht dem Hund an, dass er mit all seiner Energie und Kraft Finden und Bringen will. Aber auch Tail Action gehört sicherlich dazu.
     


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