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SCC
Societe Centrale Canine
Scharren
Scharren nach dem Markieren ist ein Zeichen sozialer Potenz und nicht
gegen ein bestimmtes Individuum gerichtet.
Scheinträchtigkeit
Körperliche und verhaltensmäßige Erscheinungen mancher Hündinnen nach der
Hitze (Einschiessen der Milch ins Gesäuge,
Nestbauverhalten). Die Scheinträchtigkeit geht meist ohne Komplikationen
vorüber. Bei regelmäßig starkem Auftreten besteht die Gefahr einer
Gebärmutterentzündung.
Scherengebiss
Beim Scherengebiss greifen die Schneidezähne des
Oberkiefers knapp über die des Unterkiefers, so dass sich beim Schließen des
Gebisses eine Scherenwirkung ergibt.
Schleppe
Methode bei der Ausbildung und Prüfung von Jagdhunden, um das
Verlorenbringen von Niederwild (Federwild, Kaninchen, Hase, Fuchs) zu
trainieren und zu prüfen.
Ein erlegtes Stück Wild wird an eine Schnur gebunden und damit eine Schleppe
gezogen, die der Hund selbständig ausarbeiten muss und das am Ende der
Schleppe abgelegte Wild bringen muss.
Der Schwierigkeitsgrad der Schleppe kann während der Ausbildung nach
Duftintensität,
Länge, Verlauf und Stehzeit gesteigert werden.
Schnallen
Unter S. versteht man das Freilassen eines Jagdhundes durch Abschnallen
der Halsung; besonders bei der Schweißarbeit. Der
Begriff wird aber meist auch gleichbedeutend mit dem gewöhnlichen Ableinen
gebraucht.
Schussempfindlichkeit
Mehr oder weniger starke Schreckhaftigkeit von Jagdhunden gegenüber dem
Schuss. Schussempfindlichkeit kann sich zur Schussscheue steigern und
beeinträchtigt die Brauchbarkeit des Jagdhundes.
Durch vorsichtige Gewöhnung kann gelegentlich Besserung erzielt werden.
Schussfestigkeit
Das erwünschte, unbeeindruckte, aufmerksame Verhalten eines Jagdhundes,
wenn in seiner Nähe geschossen wird. Sie kann durch entsprechende Ausbildung
zu Schussruhe entwickelt werden, kann sich aber auch, infolge falscher
Ausbildung, zur Schusshitzigkeit entwickeln.
Schusshitzigkeit
Fehlverhalten des Jagdhundes, meist durch Fehler in der Ausbildung oder
der Führung des Hundes hervorgerufen. Der Hund springt ein, springt in die
Leine, gibt laut oder kann sich nicht mehr auf die ruhige Arbeit
konzentrieren.
Schussruhe
Das erwünschte Verhalten eines Jagdhundes. Vor, während und nach dem
Schuss verharrt der Hund ruhig, aufmerksam und unbeeindruckt.
Schussscheue
Höchster Grad der Schussempfindlichkeit bei Jagdhunden. Sie macht den Hund
für die Jagd und für die Zucht unbrauchbar.
Beim Schuss läuft der Hund weg oder verkriecht sich und zeigt deutliche
Anzeichen von
Angst.
Schweiß
Blut des Wildes, wenn es aus dem Körper ausgetreten ist. Für die Nachsuche
ist der am Anschuss gefundene Schweiß das meist wichtigste Pirschzeichen.
Schweißfährte
Wenn beschossenes Wild flieht und dabei Schweiß verliert.
Bei Prüfungen werden Schweißfährten durch Tropfen oder Tupfen von Schweiß
künstlich hergestellt.
SG
siehe Formwerte
SKG
Schweizerische Kynologische Gesellschaft
Societe Centrale Canine SCC
Vollständig: Societe Centrale Canine - pour l´Ameloriation des Races de
Chiens en France.
Die SCC ist die Dachorganisation des französischen Hundewesens mit Sitz in
Aubervilliers bei Paris. Sie ist Mitglied im
FCI.
Die SCC ist vergleichbar mit dem
VDH, ist aber im Unterschied dazu eine halbstaatliche Körperschaft des
öffentlichen Rechts und untersteht dem französischem
Landwirtschaftsministerium.
Sperlingshund
Emblem und geschützte Zeichen des
Jagdgebrauchshundeverbandes JGHV. Es stellt einen Jagdgebrauchshund dar,
der einen Fuchs apportiert. Nach einem Motiv des
Tiermalers Prof. Heinrich Sperling.
Spezialzuchtschau
Zuchtschauen der einzelnen Rassehundeclubs. Fast alle Vereine veranstalten
solche Spezialzuchtschauen. Auf diese Schauen kann ein CAC und eine VDH-Ch.-A.
vergeben werden.
Typisch für die Spezialzuchtschau ist, dass ausschließlich die von den Clubs betreuten
Rassen präsentiert werden.
Bei den Ausstellern sind diese Schauen besonders beliebt. Sie finden oft im
Freien statt und es herrscht eine eher familiäre Atmosphäre. Man ist unter
sich und den Freunden der eigenen Rasse.

Spurtreue
Eigenschaft des Jagdhundes, wenn er sich beim Ausarbeiten einer Spur bzw.
Fährte nicht durch Verleitungen ablenken lässt.
Staupe
Übertragbare Viruskrankheit des Hundes. Erste Anzeichen sind Fieber,
Durchfall, Husten sowie verklebte und tränende Augen. Die Staupe ist besonders
gefährlich für junge Hunde, kann aber auch ältere Hunde befallen.
Durch eine Impfung kann die Übertragung verhindert werden.
Staupegebiss
Nach überstandener Erkrankung an Staupe im Junghundealter bleiben
erhebliche Zahnschmelzdefekte, das sog. "Staupegebiss", zurück.
Staupetick
Nach überstandener Erkrankung an Staupe bleibt häufig ein nervöses Zucken
der
Kopfmuskeln, der sog. "Staupetick", zurück.
St. John's-Hunde
Die Vorfahren unserer heutigen Labrador Retrievers. Diese Hunde wurde von
den Küstenbewohnern Neufundlands gehalten und von dem Fischhändler Peter
Hawker mit nach England gebracht. Er nannte sie "the St. John's breed of
Newfoundland".
Steadyness
Steadyness bedeutet, dass der Hund ruhig neben seinem Führer sitzt und
erst dann apportiert, wenn er dazu das Kommando erhalten hat.
Das klingt einfach, ist aber in Verbindung mit einem Schuss und insbesondere
am Wasser für viele Hunde sehr schwierig.

"Stille Wut"
siehe Tollwut
Stöbern
Jagdart mit Hilfe von Hunden in dichter Deckung, wo der Führer dem Hund
nicht mehr folgen kann und keine Sichtverbindung zum Hund hat.
Stop
Stirnlinie, die sich zum Nasenrücken deutlich abhebt. Der Stop kann wenig
bis stark ausgeprägt sein.

streunen
Hunde streunen, wenn sie ohne Aufsicht, selbständig im Jagdrevier
herumlaufen. Aus dem Streunen wird Wildern, wenn sie dabei Wild verfolgen und
erbeuten.
Strich
Regelmäßig eingehaltene Flugbahn von Federwild zu Rast- und
Nahrungsplätzen. Der Einfall zu diesen Plätzen ist Grundlage für bestimmte
Jagdarten.
Stück
Allgemeine Bezeichnung für das einzelne Tier in der Jägersprache.
Stuttgarter Hundeseuche
siehe Leptospirose
Style
Die Ästhetik der Bewegung eines arbeitenden Jagdhundes. Eine genaue Definition des Begriffes Style gibt es nicht. Die
Beurteilung hängt weitestgehend vom persönlichem Empfinden des Betrachters,
sprich Richters, ab.
Eine große Rolle spielt dabei das Tempo, denn erst dadurch wirken die
Bewegungen schön und elegant, und die Initiative, d.h. man sieht dem Hund an,
dass er mit all seiner Energie und Kraft Finden und Bringen will. Aber auch
Tail Action gehört sicherlich dazu.